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Alphötta

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Mittwoch, 9. Februar 2005, 14:56

Kondratieff - Zyklus

@ all

habe auf stock -channel eine interressante Erklärung zu diesem Zyklus gefunden , und sehr einfach erklärt ! Nach meiner Ansicht sehr lesenswert !


Kondratieff Zyklus interpretiert von Marcus (stock-channelforum)

Kondratieff war eine russischer Ökonom, der in den 1920er Jahren die Wirtschaft und deren Zyklen bis zurück ins Jahr 1789 analysierte und dabei auf interessante Rhytmen zwischen Hausse und Baisse, Inflation und Deflation aufmerksam wurde.

Diese Rhytmen wurden bekannt unter dem Namen "Kondratieff Zyklen".

Jeder Zyklus dauert etwa 50-60 Jahre und wird wie in der Natur in vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter aufgeteilt.

Jeder Zyklus hat seine eigenen Investment-Chancen und -Risiken. So ist es für einen Langfristinvestor lebenswichtig zu wissen, in welchem Zyklus der Wirtschaft er sich momentan befindet.

Was ist das richtige Investment? Aktien? Obligationen? Gold? Rohstoffe?

Besonders schwierig wird's beim Wechsel der Jahreszeiten: Was die letzten 10 Jahre das richtige Investment war, wird für die nächsten 10 Jahre das falsche sein. Wird der Investor den Umstieg rechtzeitig schaffen?

Grund genug also, sich die vier Jahreszeiten des Kondratieff-Zykus etwas genauer anzuschauen.


(Quelle: http://www.financialsense.com/transcriptions/Gordon.htm)


Frühling (1949-1966)
Der Frost des Winters hat unter den Firmen gewütet und tüchtig aufgeräumt. Nur die besten und stärksten haben überlebt. Schulden wurden abgebaut. Geldgeber (Banken, wie auch Anleger) sind nach dem strengen Winter verunsichert und vergeben kaum Kredite.

Die Wirtschaft muss sich also selbst helfen und Investitionen mit Eigenmitteln und aus Gewinnen finanzieren. Die Aktien sind extrem billig. KGV von 6-8 sind die Regel, die Dividendenrenditen liegen bei 8-10% aber keiner will die Aktien kaufen, obschon jetzt der ideale Zeitpunkt wäre, um langfristige Investments aufzubauen.

Nun, die überlebenden Unternehmen haben den Vorteil, dass der Markt recht ausgetrocknet ist. Nachfrage ist da und Konkurrenz ist zum grossen Teil Pleite gegangen. Die Wirtschaft steigt anfangs langsam und stetig an. Neue Arbeitsplätze werden geschaffen. Langsam kehrt das Vertrauen in die Wirtschaft zurück. Es herrscht Frühlingsstimmung. Man gönnt sich wieder Luxus und die Börsenkurse steigen und steigen.

Die Kreditvergabe wird immer lockerer. Investitionen können nun getätigt werden und neue Firmen schiessen aus dem Boden. Zinsen und Inflation steigen.


Bestes Investment: Aktien


Sommer (1967-1982)
Immer neue Investitionen, neue Schulden (auch im Privatsektor). Es herrscht Aufbruchstimmung. Die Inflation erreicht zweistellige Bereiche. Aktien sind bereits so teuer geworden, dass sich die Kurse kaum noch bewegen. Zwar liegen die Renditen von Aktien immer noch bei stolzen 8-12% aber die Inflation erreicht noch höhere Werte.

In dieser Situation macht es keinen Sinn, in Aktien oder Obligationen zu investieren. Die Inflation frisst die Gewinne mehr als weg.

Profitabel sind Rohstoffe und Gold, da alle Langfrist-Anleger nach einer Anlage suchen, die zumindest werterhaltend ist.

Beispiel aus den 70er Jahren: Gold kostete 1970 $50/oz und 1982 zeitweise über $800/oz.

Wir erinnern uns auch an die Erdölkrise von 1973 und die autofreien Sonntage. Die boomende Wirtschaft benötigt mehr und schneller Rohstoffe als die Produzenten in der Lage sind zu liefern.


Beste Investments: Gold und Rohstoffe


Herbst (1982-2000)

Aus der Rohstoffknappheit der 70er Jahr wurden die Konsequenzen gezogen und zeigen nun Wirkung. So wurden einerseits neue Ölquellen erschlossen, um der ständig steigenden Nachfrage gerecht zu werden und andererseits sparsamere Autos produziert. 1985 sank der Ölpreis wieder auf das Niveau der 60er Jahre.
Dies gilt analog für alle Rohstoffe.

Politisch ist der Herbst geprägt durch den Kampf gegen die Inflation. Zinsen und Teuerung sinken wieder in den niedrigen einstelligen Bereich (2-4%). Dadurch werden Aktien und Obligationen wieder interessant und erleben einen Boom.

Rohstoffe und Gold hingegen werden billig. Das Horten von Gold bringt keine Rendite. Ganz im Gegensatz zum boomenden Aktienmarkt.

Die niedrigen Zinsen erlauben weitere Investitionen. Neue Firmen werden gegründet und dank der niedrigen Schuldzinsen verschulden sich auch Privathaushalte immer mehr. Die Schulden wachsen ins Unermessliche. Dies wird aber nicht als Gefahr erkannt, da ja die Aktien schneller steigen als die Schulden.

Vermehrt werden deshalb auch Aktien auf Schulden gekauft. Wer könnte dem auch widersprechen? Macht es nicht Sinn, Für einen Kredit 6% Zinsen zu zahlen, wenn man mit Aktien 40% Gewinn einstreichen kann?

Der Aktienmarkt überhitzt mehr und mehr. Aktien sind extrem überbewertet, werden aber weiterhin höher und höher getrieben.

Beste Investments: Aktien und Obligationen

Schlussendlich kommt es wie es kommen muss: Börsencrash! Über Nacht ist der Winter da.


Winter (2000- ca. 2010)

Die Aufgabe des Winters besteht in der Bereinigung. Rezessionen, Konkurse, Platzen von Blasen und faulen Krediten prägen das Bild dieser düsteren Jahre.

Wer Aktien auf Kredit gekauft hatte, muss nun zwangsverkaufen und steht mit Schulden da. Schulden müssen bezahlt werden, der Konsum wird entsprechend eingeschränkt.

Dies führt dazu, dass die Wirtschaft weniger Gewinne erwirtschaftet und Arbeitsplätze streicht, was den Teufelskreis weiter verstärkt. Abspecken ist angesagt. Bei Firmen wie den Privaten.
Wer das nicht mehr kann, geht Konkurs.

Für Kreditgeber wie Banken aber auch Investoren (Obligationen und Aktien sind schliesslich auch Kredite) brechen ebenfalls schwierige Zeiten an. Sie müssen viele faule Kredite abschreiben bzw. Kursverluste hinnehmen, können aber andererseits ihr Risiko auch nicht absichern, da die Zinsen und Dividenden zu niedrig sind. Wer in dieser Situation noch Geld übrig hat, wird es in Gold anlegen, das im Winter einen neuen Boom erfährt.

Die Krise an den Finanzmärkten führt den Menschen vor Augen, dass Papier häufig nichts anderes ist als eben dieses: wertloses Papier.

Aktien, Obligationen, Hypothekarverträge, Schuldscheine werden über Nacht wertlos. Auch Papiergeld als solches wird mit mehr und mehr Misstrauen betrachtet. Man besinnt sich auf die wahren Werte: Gold und Rohstoffe.

Währungskrisen und -reformen fallen immer in den Winter des Kondratieff-Zyklus.

Wegen dieser Unsicherheiten, werden Kredite nur noch dann gewährt, wenn sich der Gläubiger durch hohe Zinsen gegen die Risiken wie Zahlungsunfähigkeit oder Währungsverlust ausreichend abgesichert glaubt. "Entweder Du gibst mir mindestens xx% Zinsen oder Du kannst den Kredit vergessen und ich kaufe Gold"

In der zweiten Winterhälfte werden deshalb die Zinsen am langen Ende sehr stark ansteigen.

Beste Investments: Gold, nach Anstieg der Zinsen auch Obligationen


Irgendwann ist auch der strengste Winter vorbei, sind alle Altlasten bereinigt, die Schulden abgebaut, überlebens-unfähige Firmen pleite gegangen und die Börsen liegen am Boden.

Die Aktienbewertungen liegen auf historisch niedrigem Niveau, die Überlebenden sind allesamt seriöse und unterbewertete Firmen aber keiner will noch Aktien kaufen.

Investoren, insbesondere Kleinanleger, wurde 10 Jahre lang in regelmässigen Abständen durch Scheinrallys dazu bewegt, ihre sauer verdienten Ersparnisse in Aktien zu investieren, die vielleicht noch 1 Monat lang stiegen, nur um danach neue Mehrjahres-Tiefs zu markieren. Am Ende des Winters hat auch der hinterste und letzte Kleinanleger das Vertrauen in die Börse verloren, die Nase gestrichen voll und schwört sich hoch und heilig, nie mehr an der Börse zu investieren.

Schade eigentlich, denn genau jetzt wäre der ideale Zeitpunkt, um im grossen Stil in die Märkte einzusteigen. Jetzt, nur jetzt kriegt man die Perlen für ein Butterbrot.

Die Börsen liegen am Boden, der Tiefpunkt ist erreicht und es geht langsam wieder aufwärts. Ein neuer Frühling ist da, der Zyklus beginnt von vorne.

---

Zugegeben, es ist schwierig, den Wechsel der Jahreszeit zu erkennen. Sind wir noch im Winter oder schon im Frühling? Wo ist die Grenze zwischen Sommer und Herbst?
In der Regel erkennt man dies erst Jahre zu spät. Den Frühling beispielsweise erst, wenn die Kurse über 1-2 Jahre stetig nach oben gelaufen sind.
Einzig den Winter erkennt man sehr deutlich, denn der Herbst endet mit einem Crash.

Umso unverständlicher ist, weshalb so viele Kleinanleger trotz Winterzeit immer noch das genau falsche tun, nämlich langfristig in Aktien zu investieren und den Goldbullen zu verschlafen.

Zugegeben, wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Wir haben vielleicht 10 Jahre lang die positive Erfahrung gemacht, dass Aktien immer steigen und Rückschläge nur kurzfristig sind. Nun kurzfristig den Umstieg von Aktien in Gold zu wagen dürfte wohl in erster Linie ein psychologisches Problem sein.

Das hängt sicher auch damit zusammen, dass ein Kondratieff-Zyklus mit 50-60 Jahren so lange dauert, dass kaum ein Investor einen ganzen Zyklus aktiv an der Börse miterlebt. Wären die Zyklen kürzer - zum Beispiel ein Jahr - kämen wir damit sehr gut zurecht und wären alle Top-Spekulanten:

Ersetzen wir einmal Börsenkurse durch Temperaturen und nehmen wir an, wir könnten auf steigende Temperaturen spekulieren, wie mit Aktien. Wohl jeder von uns würde in einer kalten Januar-Nacht Temperatur-Aktien kaufen und Ende Juli wieder verkaufen. Dabei wären uns die Eisheiligen oder die Hundstage ziemlich schnuppe, denn wir wären uns ganz sicher, dass es Ende Juli wärmer ist als im Januar und wir dann unsere Aktien an einem sonnigen Tag um die Mittagszeit veräussern könnten.
Schliesslich hat jeder von uns, diesen Temperatur-Zyklus namens "Jahr" bereits zig mal erlebt und somit haben wird die langfristigen Verläufe wie auch die kurzfristigen Rückschläge sehr gut im Griff.
Jeder von uns wäre aber auch so intelligent, seine Temperatur-Aktien im Juli, spätestens August zu verkaufen. Niemand käme auf die Idee, sie bis zum Oktober oder gar Dezember zu halten.

Nun gut, ein Kondratieff-Zyklus dauert 50-60 mal länger, ein Monat Kondratieff entspricht 4-1/2 Jahren und ich behaupte mal, dass die meisten Kleinanleger höchstens 1-2 Kondratieff-Monate erlebt haben.

Entsprechend verhalten wir uns auch: Wir steigen vielleicht im Juli in die Börse ein, nachdem wir erkannt haben, dass seit März die Temperaturen gestiegen sind und die Zeitungen von einer kommenden Hitzewelle sprechen. Der August erreicht noch höhere Temperaturen und gibt uns mit unserer Entscheidung Recht. Die ersten kalten Tage des Septembers nutzen wir dazu, günstig Temperatur-Aktien nachzukaufen, im Oktober beschliessen wir, unsere Verluste auszusitzen aber spätestens im Dezember werfen wir das Handtuch.

Wir betrachten das Kondratieff-Jahr durch die Lupe einer Fliege, die im natürlichen Jahr durch den ersten Frost völlig überrascht und tödlich getroffen wird.

Zugegeben, wir konnten nie einen ganzen Kondratieff-Zyklus persönlich durchleben. Genau so wenig, wie eine Fliege mehr als ein Jahr überleben kann. Aber im Gegensatz zur Fliege können wir lesen, die Geschichte verstehen und in unsere Erfahrung einfliessen lassen.

Machen wir doch Gebrauch von dieser Fähigkeit und nutzen wir sie zu unserem Vorteil.

Zusammenfassung
Wir befinden uns seit dem Jahr 2000 in einem Kondratieff Winter.
Die Tiefstände der Börsen liegen noch vor uns.

Also: Raus aus Aktien und rein in Gold!

Wenn der Tiefpunkt vielleicht 2007, 2010 oder 2013 erreicht ist, können wir das Gold für weit über $1000/oz verkaufen und billig Aktien zu Spottpreisen kaufen.

Eigentlich ganz einfach, oder?

Marcus


Das der Bericht . Ist zwar schon 2003 geschrieben worden . Ich glaube aber , dass er aktueller nicht sein könnte !

Gruss von der Alp
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Rhodium

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Sonntag, 20. März 2005, 11:19

Kondrateiff - Zyklua,

@ Hallo Alphötta,

Diese Version wurde auf einem Gold-Semiar in Zürich im Oktober 2002
auch so besprochen.Ferdinand Lipps hatte damals auch davon gesprochen und für Ihn galt nur eins im Winter Gold ist Geld, auch Harry Schulz sprach indiesem Zusammenhang von Gold und meinte wir werden Gold so günstig wie jezt niemer günstiger kaufen können als heute.
Natürlich werden die Goldpreise nicht linear ansteigen,es wird immer zu neunen Rücksezter kommen,das sind aber auch große Chancen!

good luck

Rhodium
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Sonntag, 20. März 2005, 12:54

Hallo Alphötta,
danke für deinen super verständlich formulierten Beitrag zum Kondtratieff Zyklus.

Hier gibts auch einen Thread zu Zyklen und wiederkehrenden Mustern:
Zyklen-Thread

Wie Lips schon sagte:
"Die meschliche Natur ändert sich in ihren Grundzügen nie"
was für mich eine treffende Erklärung dafür ist, warum es Zyklen in menschlichen Angelegenheiten gibt.

Würde mich freuen, von dir mehr über Zyklen zu lesen, insbesondere auch über nicht-menschliche Zyklen (Natur), welche allerdings auf die Menschen einen Einfluss ausüben können.

Gruss
Gold
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Alphötta

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Mittwoch, 23. März 2005, 16:04

Zyklen

@ Gold

ich weiss was Du meinst ! Ich bin dran , aber es gibt viel Arbeit . Einzelne Tendenzen kann man ganz klar herauslesen . Aber zufrieden mit dem Resultat bin ich ganz klar nicht ! ( noch nicht ! ) Manchmal wünschte ich mir mehr Geduld und Verbissenheit .

Gruss von der Alp
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5

Mittwoch, 23. März 2005, 17:29

@ Alphötta
würde mich freuen, (zu gegebener zeit) von deiner arbeit zu hören. wenn du irgendwas brauchst, meld dich
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Alphötta

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Montag, 11. April 2005, 20:54

Zinsentwicklung USA

@ Gold

ich möchte die Zinsentwicklung in den USA in meine Arbeit einbauen. Könntest Du mir weiter helfen ? Wo finde ich solche Angaben von den letzten 10 Jahren.

Gruss von der Alp
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7

Montag, 11. April 2005, 22:14

Hallo Alphötta
welche Zinssätze suchst du?
10 oder 30 jährige US Anleihen?
welcher Zeitraum?
die effektiven oder realen Zinsen der Fed?
tabelle oder chart?

anbei schon mal eine Tabelle:
http://forecasts.org/data/data/FEDFUNDS.htm



Gruss
Gold
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Alphötta

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8

Dienstag, 12. April 2005, 12:53

Zinsen

@ Gold

eigentlich möchte ich die realen Zinsen die für Hypotheken von den Einwohnern der USA bezahlt werden müssen über mindestens 10 Jahre. Ist ein frommer Wunsch gell !

Gruss von der Alp
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Alphötta

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9

Freitag, 15. April 2005, 20:44

RE: Zinsen

@ all

kann mir jemand helfen !!! Ich möchte die Hypozinsen , die bezahlt werden mussten die letzten 10 Jahre in den USA möglichst pro Jahr auf einem Chart ! Weiss irgend jemand wo ich so was finde ???

Gruss von der Alp
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Palladium

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10

Samstag, 16. April 2005, 08:36

@ Alphütte


Was liegt näher als da zu suchen... beim Auslöser des möglichen Zusammenbruches der Immobilienblase. Hier findest du ne Menge Material:


http://www.freddiemac.com/pmms/pmms_archives.html


Brauchbare Infos solltest du auch bei diesen Forschungsergebnissen finden:

http://www.cesifo-group.de/pls/portal/do…SD_2004_6_4.PDF


Gruss Palladium
Lauftext Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück - Null - Voltaire 1694-1778

Alphötta

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11

Samstag, 16. April 2005, 17:21

Zinsentwicklung USA

@ Palladium

danke für den Hinweis und geniesse den Sonntag

Gruss von der Alp
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12

Donnerstag, 28. April 2005, 14:51

RE: Hypothekenzinsen USA

Hallo Alphötta,

hilft das vielleicht?









Hypothekenzahlungen gemessen am frei zur Verfügung stehendem Einkommen:
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Rhodium

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13

Donnerstag, 28. April 2005, 15:03

Zinsen

Hallo Gold,

sehr gute Darstellung, das waren ja noch Zeiten 19% Ziinsen,und die wurden auch überlebt.Kann mich noch gut daran erinnern,bei uns waren die Hypo Zinsen auch auf 13%,da wollte ich mein Berlin-Haus an die Bank verschenken,nahmen es aber nicht, halte den Kasten noch heute in Berlin, allerdings zu angenehmeren Zinsen.

:DS
Rhodium
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Alphötta

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14

Donnerstag, 28. April 2005, 21:37

RE: Hypothekenzinsen USA

@ Gold

möchte mich bei Dir bedanken für Deine Arbeit

Gruss von der Alp
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Rhodium

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Dienstag, 9. März 2010, 18:16

Die langen Welle nach Kondratieff

... was er über die Wellen der Preise und Zinsen, letztere gemessen an den Kursen der Staatsanleihen herausfand:

Erste Erkenntnis: Preise und Zinsen bewegten sich " ziemlich genau" so Kondratieff, im Gleichklang. Ab dem Tief 1780 dauert es 25 Jahre bis zum Hoch 1814, dann 35 Jahre bis zum Tief 1849,danach 24 Jahre bis zum Hoch 1873, sodann 23 Jahre bis zum Tief 1896 und schließlich 24 Jahre bis zum Hoch von 1920. In Deutschland fiel das Inflationshoch auf das Jahr 1923, ab er solche Abweichungen gab es vorher auch schon - so das amerikanische Inflationshoch bereits im Jahr 1886 wegen des dortigen Bürgerkrieges. Kondratieff legte die Daten von vier Ländern zu Grunde: Deutschland,Frankreich, Grosbritannien und die USA. 1926,also drei Jahre vor dem Crash 1929 und der darauf folgenden Depression, erkannte er bereits ,daß die letzte ansteigende Welle um 1920 geendet hatte.

Der Zyklus nach 1920

Wenn die Kondratieff- Wellen fortgeschrieben werden, dann endet der 1920 begonnene Zyklus fallender Inflationsraten und fallender langfristigen Zinsen in der Mitte der 50 er Jahre ( also nach 35 Jahren) und der darauffolgende Anstieg um 1980 ( also nach etwa 25 Jahren). Bezogen auf die 30 jährigen Treasury Bills fiel die Zinswende genau genommen schon auf 1945/46. Gemessen ab dem exakten Tief des 30 jährigen Treasury Bonds im Jahr 1981 werden 2011 30 Jahre vergangen sein. Auch aus anderen Gründen ist anzunehmen,daß die Inflation 2011 zum Thema wird. In Großbritannien, oft ein Frühwarnindikator ,wurde im Februar eine Teuerungsrate von 35% gemeldet und dies ohne nennenswertes Wirtschaftswachstum.

Übrigens hat Kondratieff nie behauptet, die langfristigen Wellen auf das Jahr genau messen zu können. Ihre Dauer schwanke "zwischen 47 und 60 Jahren", und zwar von Tief zu Tief.

Gruss Rhodium
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